Stressmedizin

Immer mehr Menschen leiden an stressbedingten Erkrankungen. Wichtig ist es die Ursache zu finden für die Veränderungen des Befindens aus denen chronische Erkrankungen entstehen können.

Aus medizinischer Sicht ist Stress eine körperliche Reaktion die kurzfristig sogar den Körper leistungsfähig machen kann. Andauernder Stress schadet Körper und Seele und führt z.B. zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen.

Seine Auswirkungen betreffen Immunsystem, hormonelle Regulation und das vegetative Nervensystem. Mögliche Stressfolgen sind sehr vielfältig und können alle Organsysteme betreffen.

Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns sich selbst zu ändern

Positive Bilder und Gedanken sollen das „negative Programm“ überschreiben. Viele altbewährte Methoden aus der Psychotherapie haben sicher ihre Berechtigung und haben schon vielen Menschen helfen können, doch denke ich das die Therapieansätze häufig das „Erlebte“ oder das „Blockierende“ noch mehr „festigen“ als es zu lösen.

Wir sind in der Lage durch Gedanken und Übung unsere Gehirnstruktur zu beeinflussen und zu formen.Diese Erkenntnis ist einer der revolutionären Durchbrüche der Wissenschaft gewesen und gibt Einblicke in das unglaubliche Potenzial des menschlichen Gehirns.

Was auch immer wir wiederholt erfahren, denken und fühlen, erschafft langsam aber sicher eine feste neuronale Struktur in uns. Daher wähle ich Therapiemethoden die positive neuronale Vernetzungen fördern können.

Gute Zellfunktion durch Mineralien und Spurenelemente

Seelischer Druck kann die Zellfunktion negativ beeinträchtigen sodaß die Mitochondrien ihre Aufgabe der Energieproduktion nicht mehr ausreichend bewältigen. Das führt zu Schwäche, Konzentrationsstörung, emotionale Instabilität und Störungen im Kurzzeitgedächtnis.

In der Testung sind häufig die Leber, die Schilddrüse und die Nebenniere auffällig schwach und müssen gestärkt werden z.b. mit Hilfe der Akupunktur oder Zufuhr von fehlenden Mineralstoffen wie z.b. Vitamin B zur Stärkung des Nervensystems, Phytohormone und homöopathische Mittel etc.

Weitere Untersuchungen können hilfreich sein wie eine Überprüfung der Darm-Hirn-Achse, Labordiagnostik, Mineral- und Aminosäurestatus, Mitochondriendiagnostik etc.

Aminosäuren machen Stimmung

Den größten Einfluss hat das Eiweiß auf unsere Stimmungshormone. Denn 3 von den 8 essentiellen Eiweißbausteinen, die so genannten psychotrophen Aminosäuren, sind ausschließlich für das Gehirn zuständig.

Aus dem gehirnaktiven Eiweißbaustein Tryptophan bildet der Körper das Hauptstimmungshormon Serotonin. Aus der Aminosäuren Phenylalanin bildet der Körper die Antriebshormone Dopamin und Noradrenalin. Sind diese Hormone bedingt durch einen Eiweißmangel zu niedrig, fällt es Ihnen schwerer morgens aufzustehen sich für die Aufgaben des Tages zu motivieren.