Schmerztherapie

WAS IST SCHMERZ?

Medizinisch wird Schmerz als ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis definiert, das mit Gewebsschädigung verknüpft ist. Schmerz hat also eine sehr wichtige Warnfunktion und soll den Körper vor schädlichen oder gefährlichen Einflüssen schützen. Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Schmerz.

Auslöser von Schmerzen können sowohl äußere Faktoren wie Kälte, Hitze oder Verletzungen als auch innere Beschwerden sein, z. B. Entzündungen oder Störungen des Nervensystems. Fast überall im Körper befinden sich Nervenfasern, die unterschiedliche Reize (z. B. Temperatur, Druck, Verletzungen oder Dehnung) mittels spezieller Rezeptoren wahrnehmen und ans Gehirn weiterleiten können.

Schnelle Schmerzlinderung ist das wichtigste Ziel

Häufig ist der erste Weg des Patienten eine physiotherapeutische Behandlung und Schmerzmitteleinnahme. Das wichtigste Ziel nach der ersten Schmerzlinderung ist es die Ursache für die „Warnung des Körpers“ herauszufinden. Und das können sehr unterschiedliche Ursachen sein wie z.B. Nährstoffmängel wie Vitamin B und Vitamin D. Schmerzen durch verklebte Faszien werden durch Übersäuerung des Bindegewebes ausgelöst. Auch seelische Ursachen können zum dauerhaften Schmerz führen. Alte Redewendungen wie „ ein schweres Kreuz tragen“ „ sich den Kopf zerbrechen“ haben noch heute ihre Berechtigung. Ebenso können ein Ungleichgewicht in der Darmflora und Ernährungsfehler Schmerzen auslösen. Hier ist häufig eine Verklebung durch Weizen zu finden. Auch Zahnherde sind sehr häufig als Auslöser für schleichende chronische Beschwerden zu testen.

Therapiemethoden werden individuell ausgewählt

Welche Methodenkombination hier gewählt wird hängt sehr von der Art der Schmerzerkrankung ab. Daher ist eine gründliche Anamnese und kinesiologische Testung Voraussetzung für die Wahl der Therapie:
Akupunktur, Neuraltherapie, Schröpfen, ZhiZhu Lampe, Infrarot, Infusionen, Blutegel, Faszientherapie, Mineralstoffe, Ernährungsumstellung, Akupunktmassage, kinesiologische Korrekturmethoden wie Kieferbalance, Gelenkwechselbeziehungen, Schrittkoordination etc.